„Wir wollen die Inklusion auch am ersten Arbeitsmarkt“

MdB Uwe Schummer auf dem Regionaltreffen bei den Bonner Werkstätten

 

Der Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer (CDU) plädierte auf dem Regionaltreffen des Senats der Wirtschaft bei Senator Andreas Heß, Geschäftsführer der Bonner Werkstätten Lebenshilfe Bonn gGmbH, leidenschaftlich für mehr Inklusion in der Wirtschaft: „Wir wollen die Inklusion auch am ersten Arbeitsmarkt“. Einer neuen wissenschaftlichen Studie zufolge, identifizieren sich behinderte Menschen besonders stark mit ihrer Arbeit und würden in der Regel weniger krank als nichtbehinderte Menschen, so Schummer. Mit dieser Erkenntnis motivierte der Bundestagsabgeordnete aus Viersen die rund 20 Teilnehmer des Regionaltreffens in Bornheim bei Bonn, auch in ihren Firmen inklusive Arbeit zu ermöglichen.

Die Bonner Werkstätten beschäftigt mehr als 1100 Mitarbeiter, größtenteils mit Förderbedarf. Geschäftsführer Andreas Heß erläuterte, dass die konsequente Qualitätsorientierung des gemeinnützigen Unternehmens ermögliche, sich am Markt wirtschaftlich behaupten zu können. Die Produktionsprozesse seien auf die speziellen Anforderungen abgestimmt, aber marktwirtschaftlich optimiert. Von diesem Zusammenwirken sozialer Verantwortung und ökonomischer Realität zeigte sich auch Dr. Christoph Brüßel, Vorstand des Senats Deutschland, beeindruckt.

Als Landesvorsitzender der Lebenshilfe in NRW ist MdB Schummer auch Gesellschafter der Bonner Werkstätten. Der politische Dialog lieferte viele hilfreiche Informationen, unter anderem über das neue Teilhabegesetz, die rechtlichen und finanziellen Möglichkeiten für Unternehmen und zu erwartende Regulierungen.