Glückwünsche an Rosi Gollmann zum 90. Geburtstag und zu 50 Jahren Andheri-Hilfe

Wir gratulieren unserer Ehrensenatorin respektvoll und herzlich

   

Schwedens Königin Silvia überreicht den
„Nobelpreis der Kinder“

Vor genau 50 Jahren gründete sie die Andheri-Hilfe in Bonn. Sie widmete ihr Leben voll den Menschen, die dringend auf  Hilfe angewiesen sind.

Der Beginn einer unendlich großen Leistung, die sich in Zahlen beinahe unglaublich anhört:

  • Mehr als 1,3 Mio. Menschen wurden durch Operationen von Blindheit befreit und können wieder sehen.
  • Mehr als 13.000 dem Tod geweihte Mädchen in Indien wurden gerettet und dürfen leben.
  • Mehr als 800.000 Frauen schaffen durch die Hilfe zur Selbsthilfe ein Einkommen für sich und ihre Familien.

Das sind fantastische, packende, große Zahlen, die beeindrucken.
Beeindruckend ist aber schon, wenn einem Kind ein würdiges Leben ermöglicht wird. Die einzelne Frau, die raus kommt aus der Hoffnungslosigkeit und mit geringen Mitteln selber als Näherin Geld verdienen kann, um eine Zukunft zu erleben.

Rosi Gollmann hilft denjenigen, die die Hilfe aktuell am dringendsten benötigen und ermöglicht somit Menschen real und tatsächlich ein besseres Leben.

Die wirkliche Leistung war und ist, damals den ersten Schritt gewagt zu haben, auf den ersten Schritt den nächsten folgen zu lassen und nie wieder stehen zu bleiben. Bis heute nicht.

Auf die damals vor 50 Jahren von Freunden an Rosi Gollmann gestellte, resignative Frage: „Wie willst Du den vielen Millionen denn helfen?“ antwortete sie hoch motiviert:  „Mit dem ersten anfangen“.
Das war und ist die große Leistung von Rosi Gollmann.

Alle, die sie persönlich erleben dürfen, kennen diese unbändige, nicht zu stoppende Willenskraft, wenn es darum geht, Leid zu mildern, ein Projekt anzugehen, Menschen von etwas zu überzeugen. Das gilt auch heute noch und wir hoffen und wünschen Rosi Gollmann, dass diese Kraft noch lange in ihr sein wird.

Als Senat der Wirtschaft und ganz persönlich sind wir stolz und froh, diese große Frau als Partnerin erleben zu dürfen. Sie bereichert unsere Wertegemeinschaft außerordentlich. Sie mag den Vergleich nicht, aber zu Recht nennen sie viele „die Mutter Theresa vom Rhein“.

Wir verehren Rosi Gollmann, danken für die große Lebensleistung und wünschen ihr Gottes Segen, lange Gesundheit und das Glück erleben zu können, das sie verdient hat.

unsere Ehrensenatorin

mit Bundesminister Müller

mit Markus Lanz in Südindien (2012)