Sigmar Gabriel beim Senat zum Gedankenaustausch

Vormaliger SPD-Vorsitzender und Bundesaußenminister a.D. unterstützt EU-Studie

Zu einem ausführlichen Gedankenaustausch kam der vormalige Bundesaußenminister und SPD-Vorsitzende, Sigmar Gabriel, zum Senat der Wirtschaft. Gemeinsam mit dem Vorstand wurde über Themen einer ökologisch und sozialen Marktwirtschaft sowie Perspektiven der Europäischen Union gesprochen.

Der SPD-Politiker kam zum Senat nach Bonn, in den ehemaligen Bundestag, der heute Sitz verschiedener UN-Institutionen ist. Hier sitzen zum Beispiel die weltweite Zentrale des UN-Klimasekretariats, das Wüstensekretariat und die UN-Agentur zur Bekanntmachung der Nachhaltigkeitsziele (SDG) 2030.

Sigmar Gabriel erinnerte sich daran, dass er als Bundesumweltminister wesentlich daran mitgewirkt hat, das UN-Klimasekretariat nach Bonn zu holen.

Im Gesprächsverlauf wurden viele Gemeinsamkeiten erkannt, die vor allem die Verantwortung der Wirtschaft für die Gesellschaft umfassen. Der Vorstand betonte dabei die gelebte Pluralität des Senats der Wirtschaft, die sowohl parteiunabhängig als auch ideologiefrei ist. Sigmar Gabriel kündigte auch Beiträge zu der Studie  „Perspektiven für die Europäische Union“ an. Diese Studie wird unter Federführung von Prof. Jürgen Rüttgers und Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, gemeinsam mit Dr. Benita Ferrero Waldner, Prof. Günter Verheugen und weiteren Wissenschaftlern oder Politikern erarbeitet.