Sie wollte „gerne persönlich Danke sagen“!

Schulministerin unterstützt die Kinderrechtsaktion von Rosi Gollmann und Senat

Die stv. Ministerpräsidentin von NRW, Schul- und  Bildungsministerin Sylvia Löhrmann, lud Rosi Gollmann, Ehrensenatorin und Gründerin der Andheri-Hilfe, zu einem persönlichen Gespräch ins Ministerium ein.

Anlass war die gemeinsam mit dem Senat der Wirtschaft organisierte Aktion zum Thema „internationale Kinderrechte“ in Schulen.

Mit großer persönlicher Energie und Unterstützung des Senats der Wirtschaft hat Rosi Gollmann seit einem Jahr intensiv daran gearbeitet, das Thema in deutschen Schulen zu platzieren. Inhaltlich geht es hierbei vor allem um Verständnis für die Situation der Kinder in schwächeren Ländern und anderen Kulturen. Eine Behandlung dieses Themas soll auch zum Gefühl eines Ausgleichs und nebenbei zum Respekt vor der eigenen Wohlstands-Situation beitragen. Die Unterrichtsmaterialien wurden durch die Unterstützung des Senats und mit Hilfe von Bundesminister Dr. Müller (BMZ) hergestellt.

Die Aktion ist ein großer Erfolg. Aus Eigeninitiative heraus haben bis zum Ende des Jahres 2016 bereits 198 Klassen mit 5.025 Schülern bei der Aktion mitgemacht.

Der Senat der Wirtschaft hat dabei Rosi Gollmann sehr gerne und tatkräftig unterstützt. Ministerin Silvia Löhrmann hatte von Beginn an die ideelle Unterstützung der Aktion zugesagt. Angesichts des großen Erfolgs wollte sie Ehrensenatorin Rosie Gollmann persönlich ins Ministerium einladen, um ihr ausdrücklich zu danken.

Gemeinsam wurde die Bedeutung dieser inhaltlichen Aktivität besprochen und die Ministerin hat zugesagt, weitere erfolgversprechende Vernetzungen in Nordrhein-Westfalen zu ermöglichen. Darüber hinaus will Löhrmann die Aktion bei der Kultusministerkonferenz vorstellen.

Die von Rosi Gollmann gegründete Andheri-Hilfe hat nicht nur über 1,3 Millionen blinden Kindern durch kleine Operationen die Sehkraft wiedergeben können. In den vergangenen Jahrzehnten wurden zudem nachweislich mehr als 10.000 Mädchen, die durch die eigenen Familien getötet werden sollten, gerettet. Weiter sind auch viele Tausend Jugendliche in schwachen Gebieten durch eine mobile Ausbildungssystematik mit Hilfe der Organisation von Rosi Gollmann geschult worden. Sie können seitdem ihre Familien durch Handwerksleistungen ernähren.

Vor diesem Hintergrund kann die Ehrensenatorin des Senats der Wirtschaft wie kaum jemand anders die Situation junger Menschen in benachteiligten Regionen dieser Erde beurteilen. Sie kennt aus eigener Ansicht, wie problematisch und chancenlos deren Situation oft ist.