Grünen-Chefin zum Verhältnis Europa-USA

Beim traditionellen Frühlingsconvent des Senats in Berlin diskutierten US Botschafter a.D., John Kornblum, die Direktorin der Deutschen Gesellschaft für Aussenpolitik, Dr. Daniela Schwarzer und die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, über das Verhältnis Europas zu den USA. Besondere Beachtung fanden dabei die politisch umstrittenen Handelsbeziehungen und die unsichere Haltung des Präsidenten zum Klimavertrag von Paris.

Für Grünenchefin Göring-Eckardt bieten die privaten Initiativen und die Position einiger US-Bundesstaaten eine spannende Perspektive. So sagte sie vor den 250 Teilnehmern des Senats der Wirtschaft: „Inzwischen haben sich 15 US-Bundesstaaten, 455 Städte, mehr als 1.700 Unternehmen sich dem Pariser Klimaschutzabkommen verpflichtet, in den Vereinigten Staaten.
Wenn ich das anschaue, dann habe ich Hoffnung.“ , weiter kommentierte sie dann: „Das ist ja das gute an der Demokratie,einer sagt ‚Ich mache da nicht mehr mit‘, aber ein ganzes Land rennt eben nicht gleich hinterher. Wenn selbst der Öl-Staat Texas zu einem Windland wird, dann sieht man, dass die USA eben doch ein Staat mit sehr, sehr vielen Möglichkeiten ist.“

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