Senat und Welt Wald Klima Initiative zu Gesprächen mit dem Präsidium der Weltbank

Vorschläge von Präsident Radermacher überraschten die Spitze der Weltbank und überzeugten konkret

  Weltbank Vizepräsidentin Kyte, Vizepräsident Steer und Präsident des Senates Prof. Radermacher

Anlass der Gespräche waren die politischen Zielsetzungen des Senates mit der Maßgabe einer Möglichkeit der Kooperation der Weltbank mit der Klimainitiative des Senates. Seitens der Weltbank wurde eingeladen um die Integration des Privatsektors in die Wiederaufforstung zu diskutieren.

Prof. Radermacher schilderte die Idee eines CO2 Fonds für Unternehmen, die Klimaneutral werden möchten bei der Weltbank, der die höchstmögliche Reputation haben muss.

Die Bündelung der Nachfrage nach Möglichkeiten zur Klimaneutralität von Unternehmen und Produkten in einem solchen Fond bei der Weltbank kann zu einem großen Schub der Investments in CO2 Zertifikate führen, da Hauptargumente gegen freiwillige CO2 Zertifikate derzeit das mangelnde Vertrauen und die Sorge um Imageverlust bei öffentlichen Zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Projekte sind. Andererseits sind alle Unternehmen auf die Belegung umweltfreundlicher Produktionsformen angewiesen. Konsumenten und B to B Klienten verlangen nach Nachhaltigkeit, Umweltgrechtigkeit und n<ch Belegen für Zukunftsfähigkeit der Unternehmen.

Parallel ist weiter die „Vorfinanzierung der Wiederaufforstung“, bis zur Ausgabe der Zertifikate und bis zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit der Agroforstwirtschaft zu organisieren.

Beide Linien müssen der möglichst optimalen Zielsetzung einer ökologischen und sozialen Wirkung für die jeweilige Region unterstellt werden. Sie müssen zum Klimaziel beitragen und für die Menschen der Region eine Ernährungs- und Wachstumschance bieten. In jedem Fall auch nur unter partnerschaftlichen Bedingungen 

Weltbank und Senat waren gleichermaßen über die weitgehenden Ergebnisse der Gespräche überrascht. es wurde bekundet diese fortzusetzen und konkrete Kooperationen zu beraten. In kurzer Frist werden die erforderlichen Eckpunkte und Richtlinie zu einer möglichen Umsetzung der CO2 Neutralität von Produkten und Unternehmen mit höchstmöglicher Glaubwürdigkeit erarbeitet werden. Die Zusammenarbeit soll konkret weiter gehen.