Ehemaliger Vizepräsident der EU Kommission ist neuer Ehrensenator
Günter Verheugen überzeugt mit ehrlicher und wegweisender Rede zum EURO

Mit einer sachlichen Analyse und dem klaren Bekenntnis zur EU und zum Euro überzeugte der neue Ehrensenator und ehemalige EU Kommissar Günter Verheugen die 140 Gäste des Senatsdinner in Wiesbaden.
Aus seiner Sicht ist Europa gut beraten eng zusammen zu stehen und natürlich, so Verheugen, auch die schwächeren Volkswirtschaften zu unterstützen. Dabei erinnerte er an die Zeit der Diskussion um ein zu stärkendes Bayern, innerhalb Deutschlands. Zur Gemeinschaft gäbe es keine Alternative, angesichts des längst realisierten globalen Wirtschaftsmarktes.
Vorstand und Präsidium des Senates der Wirtschaft hatten sich einstimmig für den Ehrensenator ausgesprochen und zur Begründung angeführt:
Prof. Günter Verheugen gehörte Jahrzehnte zu den prägenden Persönlichkeiten der deutschen und europäischen Politik. Er hat in dieser Zeit die Brücke zwischen Wirtschaft und Politik in besonderer Weise mitgestaltet. Die schwierige Aufgabe der Integration von 10 Staaten, vorwiegend aus einem zuvor anderen Wirtschaftssystem in die soziale Marktwirtschaft der EU ist eine enorme Leistung, die viele Generationen unserer Gesellschaft begleiten wird.
Der Politiker Verheugen hat aber auch in besonderer Weise „Rückgrat“ bewiesen. Als 1982 die FDP einen Koalitionswechsel vollzog, verzichtete er auf mögliche Regierungsämter und Macht, er trat aus der FDP aus. Das bedeutete die harte Oppositionsbank aus Überzeugung, wenngleich die SPD ihn mit offenen Armen aufnahm.

Seit einigen Wochen im Senat, die Präsidentin der Welthungerhilfe Bärbel Dieckmann, die auch 15 Jahre Oberbürgermeisterin von Bonn war- Angeregte Gespräche beim Senatsdinner im Schloss Biebrich.

