Friedensnobelpreisträger Yunus - int.Ehrenpräsident - motiviert beim Treffen mit dem SENAT
Soziale Geschäfte zahlen sich für Unternehmer immer aus !
Der Ehrenpräsident des Global Economic Network - der int. Dachorganisation des Senates begeistert charismatisch die Senatorinnen und Senatoren in Wiesbaden
Anlässlich der Jahrestagung des Senates der Wirtschaft Deutschland trafen sich die Mitglieder mit dem Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus in Wiesbaden. Thema war sein Ansatz zu einer uneigenützigeren und gerechteren Wirtschaft unter dem Leitmotiv "SOCIAL BUSINESS". Prof. Yunus hatte den Nobelpreis für die erfolgreiche Banktätigkeit mit Kleinkrediten für arme Bevölkerungsschichten erhalten. In den vergangenen Jahrzehnten hat Yunus eine Reihe von sozialen Geschäftsmodellen realisiert.
Gut vertraut: Vorstandsvors. Dieter Härthe und Prof. Yunus
So entwickelte er eine Firma, die Solarstrompanelen baut und zum Preis von unter 100 USD vertreibt. Dadurch haben Familien in Bangladesh erstmalig Strom in ihren Häusern. 75 % der privaten Haushalte dort haben heute noch keinen Stromanschluss. Der Preis wurde gewählt, da er unter den Kosten für den Jahresverbrauch an Kerzen liegt. Erst bei diesem niedrigen Kaufpreis konnten die Menschen überzeugt werden, Strom statt Kerzenlicht und Brennspiritus zu nutzen. Aber mit Strom können Kinder, dank Licht am Abend, für die Schule lernen und die familien umweltsauberer kochen. Inzwischen werden durchschnittlich 1.000 Einheiten täglich verkauft, das Unternehmen arbeitet profitabel.
Im Kreise der Senatoren, Nobelpreisträger Yunus
Mit diesem und einigen anderen Beispielen begeisterte Prof. Yunus die deutschen Senatorinnen und Senatoren. Als Ehrenpräsident des GEN, des internationalen Netzwerkes des Senates, forderte Yunus alle auf, tatkräftig für eine soziale und ökologische Idee in der Wirtschaft einzutreten. Er schilderte motivierend die lohnende Arbeit.

